Psychotherapie


Viele von uns geraten einmal in Phasen im Leben, wo es scheinbar wenig Hoffnung gibt, wo etwas verfahren scheint. Manche von uns beschäftigt ein Leben lang ein Problem oder eine Eigenart an sich, die sich nicht so leicht erklären lässt und unter der man leidet. Gemeinsam können wir erarbeiten, wie Sie Ihre Ziele verwirklichen, sich Ihr Wohlbefinden bessert und Lösungen entstehen. Je nach Bedarf können unterschiedliche Methoden eingesetzt werden. Dabei wird geschaut, welche Methode jeweils die geeignete ist. Alles erfolgt nur mit Ihrem Einverständnis.
Die selbstbestimmte Arbeit an Ihren Themen kann zudem Aufschluss über Zusammenhänge zu dem früheren oder jetzigen Lebenskontext geben und Basis für weitere Schritte in Richtung Veränderung, höherer Lebensqualität und Wohlbefinden sein.

 

In Deutschland gibt es drei zugelassene Richtlinienverfahren (Psychoanalyse, tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie, Verhaltenstherapie), die von den Kassen bezahlt werden. Ich habe die Kassenzulassung für die Verhaltenstherapie. Die Verhaltenstherapie ist in der Summe ein Bündel verschiedener Therapiestrategien und Einzelverfahren. Dahinter steht vor allem die Annahme das Verhalten nach bestimmten Prinzipien gelernt und aufrechterhalten wird, aber auch wieder verlernt werden kann. Für die Verhaltenstherapie ist ein wissenschaftlich-pragmatischen Charakter gekennzeichnend. Sie akzeptiert und integriert Ansätze, die sich unter der strengen wissenschaftlichen Qualitätskontrolle als wirksam und wissenschaftlich begründbar erweisen. Aus diesem Grund existieren seit ihren Ursprüngen zahlreiche Therapiestudien, welche die Wirksamkeit verhaltenstherapeutischer Therapienstrategien und Einzeltechniken belegen (z.B. Grawe et al. 1994).


In das Behandlungsspektrum fallen alle Störungen laut Indikationskatalog:

  • Reaktionen auf schwere Belastungen (z.B.Traumata) und Anpassungsstörungen (z.B. bei schweren somatischen Erkrankungen);
  • Affektive Störungen: depressive Episoden, rezidivierende depressive Störungen, Dysthymia;
  • Angststörungen (Panikstörungen, Soziale Phobie, Phobien usw.) und Zwangsstörungen;
  • Somatoforme Störungen und dissoziative Störungen;
  • Psychische Begleit-, Folge- oder Residualsymptomatik psychotischer Erkrankungen;
  • Essstörungen;
  • Nichtorganische Schlafstörungen; Nichtorganische Sexuelle Funktionsstörungen;
  • Persönlichkeitsstörungen und Verhaltensstörungen;
  • Abhängigkeitserkrankungen nach vorangegangener Entgiftungsbehandlung im Stadium der Entwöhnung unter Abstinenz;
  • Weiterhin behandele ich auch im Rahmen von Transsexualität entstandene Folgestörungen oder Co-Morbiditäten.